Die Daten des Kalenderjahres 2025 zeigen, wie Energiewende im Kleinen beginnt und im Großen wirkt.
Gemeinsam machen wir unsere Gemeinde und Region unabhängiger, nachhaltiger und wirtschaftlich stärker.
Unser Verein ist aus dem „Agenda-Zukunft“-Prozess der Gemeinde Krenglbach entstanden und wurde am 12. September 2024 erstmals öffentlich vorgestellt.  Per Ende 2025 gibt es 582 KrEnGe-Mitglieder. Davon sind 383 reine Stromverbraucher und 259 speisen auch ihren Stromüberschuss ein. Zu den KrEnGe-Mitgliedern gehören Wohnungen, Haushalte und KMU-Firmen. Zwischen den KrEnGe-Mitgliedern wurden im Jahr 2025 beinahe 500.000 kWh ÖkoStrom aus PV und Wasserkraft verteilt.

Für Energiegemeinschaften gelten reduzierte Steuern und Abgaben bezüglich Netznutzung, Elektrizitätsabgabe und Erneuerbaren‑Förderbeitrag. Dadurch konnten sich unsere Mitglieder ca. € 24.000  sparen. Dieser Vorteil gilt für ALLE KrEnGe-Mitglieder unabhängig vom Stromlieferanten.

Wenn man zusätzlich die Arbeitspreise für den Stromverbrauch mit marktüblichen Tarifen der EnergieVersorgungUnternehmen (EVU) – wie z.B. dem Tarif „Ökostrom Loyal“ der Energie AG – vergleicht, haben sich die KrEnGe-Mitglieder weitere ca. € 27.100  erspart.
Das ergibt für das Jahr 2025 eine Ersparnis von € 51.100  bzw. 41%!

Für KrEnGe-Mitglieder, die ihren Stromüberschuss einspeisen, sind auch die Einspeisetarife interessant. Da diese je Stromabnehmer unterschiedlich sind, ergibt ein Vergleich mit der OeMAG, dass die KrEnGe-Mitglieder im Jahr 2025 um ca. € 7.600 mehr verdient haben.

Diese Zahlen zeigen eindrucksvoll, wie sehr sich gemeinschaftliche Energieerzeugung und Energienutzung lohnt – für jede und jeden Einzelnen, aber auch für unsere Gemeinde und Region.

2025 wurden vom regional erzeugten Öko-Strom nur ca. 39% genutzt. Wegen den in den letzten Monaten beigetretenen Mitgliedern gehen wir davon aus, dass wir diesen Anteil 2026 steigern können. Das bringt Vorteile auf mehreren Ebenen:
  • Finanziell: VerbraucherInnen sparen mehr Geld und EinspeiserInnen verdienen mehr Geld.
  • Technisch: Die lokale Infrastruktur wird entlastet, weil weniger Strom über weite Strecken transportiert werden muss.
  • Ökologisch: Jede regional genutzte Kilowattstunde ist reiner Ökostrom – gut für unser Klima und unsere Region.